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Autor Thema: Kopfhautprobleme (Schuppen, Haarausfall) bei Neurodermitis?  (Gelesen 1807 mal)
manei
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« am: 12. Dezember 2009, 10:54:03 »

Liebe Forum-Mitglieder und "Leidensgenossen",

ich leide, nach gut zehn Jahren Pause, seit einem Jahr erneut an einem Neurodermitis-Schub, der sich zusehends verschlimmert hat und im September sogar zu einem stationären Aufenthalt geführt hat. Seither habe ich, dank Kortison, anschließender Protopic-Behandlung und gezielter Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln den Schub ganz gut unter Kontrolle.

Allerdings leide ich seit diesem stationären Aufenthalt an hartnäckigem Kopfhautjucken, trockener und gespannter Kopfhaut, Schuppenbildung sowie, seit gut vier Wochen, an einem extrem Haarausfall, der bereits vereinzelt zu kahlen Stellen führt.

Meine Ärzte haben unterschiedliche Thesen: Von Kortison-Überdosierung während des Schubes, Traumatisierung durch den Schub, bis hin zu Nährstoffmangel aufgrund einer Nahrungsmittelkarenz (vegan), die ich mir aufgrund der Neurodermitis, mit der Hoffnung auf Besserung, selbst aufgebrummt habe.

Leider helfen die bisher verschriebenen Shampoos und Kopfhautkuren nicht wirklich. Daher bin ich für jeden Tipp dankbar, um endlich ein bißchen Linderung zu erfahren.
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht,

Grüße
M.
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admin
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« Antworten #1 am: 12. Dezember 2009, 17:39:19 »

Hallo Manei!

Oje, das klingt schlimm... Nimmst du noch immer Protopic? Denn Protopic hat diese Nebenwirkung (vor allem, wenn es innerlich angewendet wird, war oder ist das bei dir so?)

Häufige Nebenwirkungen (wenn als Kapseln oder Infusion verwendet):
Zittern, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Gefühlsstörungen, depressive Verstimmung, Verwirrtheit, Koordinationsstörungen, Nervosität, Erregung, Schwindel, Traumstörungen, Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit, Nierenfunktionsstörung, verminderte Harnproduktion, Nierenschäden, Blutzuckerspiegelerhöhung, erhöhte Kaliumkonzentration im Blut, erhöhte Magnesiumkonzentration im Blut, Zuckerkrankheit, erniedrigte Kaliumkonzentration im Blut, erniedrigte Kalziumkonzentration im Blut, Übelkeit und Erbrechen, Appetitminderung, Durchfall, Leberwerterhöhung, Verdauungsstörung, Gallenwegsentzündung, Bluthochdruck, Blutarmut, Blutplättchenmangel, Vermehrung der weißen Blutkörperchen, Juckreiz, Haarausfall, Schwitzen, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Brustschmerzen, Bauchschmerzen, Fieber, erhöhtes Infektionsrisiko.

Link: http://medikamente.onmeda.de/Medikament/Protopic+0,03-prozent-|-0,1-prozent-+Salbe/med_nebenwirkungen-medikament-10.html

LG vom Admin
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Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren. - [Khalil Gibran 1926]
Timmy
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« Antworten #2 am: 12. Dezember 2009, 19:45:21 »


Hallo Manei, hallo Admin !

Ja, das klingt wirklich schlimm. Ich wußte gar nicht, dass Protopic diese Nebenwirkungen haben kann, auch dann wenn ich es äußerlich anwende ?? Na hoffentlich nicht.

Zum Haarausfall kann ich nur sagen, ich hatte das auch schon zwei mal in meinem Leben, so genannten kreisrunden Haarausfall. Einmal während einem starken Schub und zusätzlicher Schwangerschaft, meine Frisörin hat mir damals als einzige helfen können und eine Tinktur gegeben, die einfach die Durchblutung an den Stellen angeregt hat.
(Aber es ist so lange her, ich habe keine Ahnung mehr was das war )

Und das zweite mal während mein Vater im Sterben lag, also sicher stressbedingt.
Ich nehme an, das ist auch momentan bei dir der Fall, denke daher eher, es wird mehr oder weniger von selber wieder aufhören, wenn dein Schub und auch all der andere Stress damit besser wird.
Ich kenne das übrigens auch, das nach langer Zeit der Ruhe, wieder ein Ausbruch erfolgt.........................und das ist besonders mühsam.
Ist irgendwas passiert zu der Zeit ??

Jedenfalls alles Liebe und viel Kraft !
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manei
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« Antworten #3 am: 14. Dezember 2009, 11:37:51 »

Lieber Admin,
liebe Timmy,

besten Dank für eure Antworten! Ich befürchte mit der Protopic-Behandlung hängt mein Haarausfall nicht zusammen, da ich erst drei Wochen nach dem stationären Aufenthalt, wo meine Kopfhaut zu rebellieren begann, mit dem Protopic begonnen habe. Die drei Woch dazwischen habe ich das Kortison langsam ausgeschlichen...

Ich kenne mittlerweile auch die Ursachen für den Neurodermitis-Ausbruch vor einem Jahr: zum einen eine falsche und überdosierte Medikamentengabe (Tipp: Finger weg von ACTH-Spritzen gegen Heuschnupfen!) und einer beruflichen Belastungssituation, die sich jedoch zur Zeit gerade wieder löst. Daher geht es mir vermutlich auch mit der Neurodermitis wieder viel besser. Ich könnte mich, was meine Symptome betrifft, eigentlich nicht beschweren, bis auf meine Kopfhautprobleme mit dem kuriosen Haarausfall. Aber der legt sich hoffentlich auch wieder. Anfang nächsten Jahres gehe ich erst einmal auf Kur und lasse mich wieder aufpeppeln. Bin schon gespannt. Habt ihr bereits Erfahrungen mit Kuren gemacht?

Liebe Grüße, M




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Jana
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« Antworten #4 am: 19. Dezember 2009, 22:43:14 »

Wenn du nicht auf Lavendel allergisch bist, dann nach jedem waschen 30 g lavendel in 1,5 liter wasser 15 geköchelt, langsam abkühlen und nach dem waschen als spülung benutzen,
es hemmt juckreiz, ..... probiere es auf jeden fall - jana
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