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Autor Thema: Inhaltsstoffe von "Prager Wundsalbe"  (Gelesen 1370 mal)
eos
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« am: 20. August 2009, 12:20:15 »

Hallo zusammen!

Habe von einer wohlmeinenden Verwandten ein Töpfchen mit sogenannter "Prager Wundsalbe" bekommen, die angeblich Wunder wirken soll.
Folgende Inhaltsstoffe sind angegeben:
Acid. stearic, Cera lanae, Amylum trit, Menthol, Sol. Picis lithan, Aeth. Rosae

Acid. stearic ist eine Art Fettsäure mit wachsiger Konsistenz,

Cera lanae ist das sogenannte Wollwachs von Schafen
Wikipedia schreibt dazu folgendes: "Wollwachs besitzt sehr gute hautpflegende Eigenschaften, da es den transepidermalen Wasserhaushalt regulieren kann. So beschleunigt es die Wundheilung und ist deshalb in Wundsalben, Babycremes und Pflegecremes für die strapazierte Haut sowie in Hautschutzsalben enthalten."
Ist das dann der Hauptbestandteil dieser "Wundersalbe"?

Was ist Amylum trit? Beim googeln find ich bloss Amylum und das könnte eine Art Stärke sein.

Menthol ist Alkohol.

Was ist Sol. Picis lithan? Dazu finde ich gar nichts!

Aeth. Rosae dürfte Rosenöl sein, oder?

Würde mich freuen, wenn ihr mir zu den Inhaltsstoffen Infos geben könntet!
Danke!

vlG, Jo
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« Antworten #1 am: 20. August 2009, 15:26:44 »

Cera lanae ist Lanolin und wird vllt. als Salbengrundlage dienen, sind Mengenangaben aufgedruckt?

Amylum tritici ist verm. Reisstärke

http://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00000900/5258__F.htm

Unter Picis Lithan finde ich auch nichts allerdings schon unter Picis Lithant, leider aber auch nichts Aufschlußreiches

Oleum Aeth. Rosae ist vermutlich ätherisches Rosenöl.

Hast du die Salbe schon probiert?

Lg vom Admin
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eos
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« Antworten #2 am: 20. August 2009, 16:11:12 »

Nein, sind keine Mengenangaben dabei.
Hab sie erst an einer ganz kleinen Hautstelle ausprobiert und auch erst einmal. Irgendwie sträube ich mich dagegen. Geht mir ja auch gut zZ und daher will ich nix riskieren, vorallem weil diese Salbe ja von Hand zusammengemischt wurde und ich nicht weiß, was da noch alles drin sein könnte. Kenn den Arzt, der sie gemischt hat nicht persönlich und daher bin ich etwas misstrauisch.
Jedenfalls hat sie eine leicht gelbliche Farbe und einen intensiven Geruch nach irgendetwas das ich nicht recht einordnen kann, bisschen wie Teer. Ich vermute mal die Farbe und der Geruch kommen von dem Lanolin.

Würd echt gern wissen, was sich hinter Picis Lithan verbirgt...

vlg, Jo
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« Antworten #3 am: 06. Oktober 2009, 11:44:59 »

Hallo ich wäre auch skeptisch allein schon wegen Menthol, übrigens Menthol ist kein Alkohol im herkömmlichen Sinn.
Ich glaube nicht das man Menthol benutzen sollte bei Neurodermitis.
LG
Balu101
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eos
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« Antworten #4 am: 06. Oktober 2009, 11:52:05 »

Hi,

hab die Salbe eh nicht wirklich benutzt, hauptsächlich wegen dem intensiven Geruch, den ich ziemlich abtörnend fand!  Cool

vlg, Jo
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matriah
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« Antworten #5 am: 07. Oktober 2009, 13:55:23 »

Also, da wäre ich auch mal skeptisch. Und wenn es noch schlecht riecht! Sollte bei Rosenölzugabe eigentlich nicht der Fall sein.
Lieber nicht.

Liebe Grüße
deine Heike

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jenny_polin
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« Antworten #6 am: 10. November 2009, 11:58:34 »

hallo,

habe eure bemühungen zur bekämpfung von neurodermitis gelesen und kann nur eines dazu sagen,
ich habe ca.2 jahre mit neurodermitis zu tun gehabt, alle behandlungen und salben waren  vergebens,
bis ich die UREA CREME mit 10% Urea von Eucerin oder Eubos entdeckt habe.
nach drei monaten (tausend mal am tag die urea creme einschmieren) war mein neurodermitis wie verschwunden.

also Urea creme ist wie ein heilwunder!!! bitte probiert es aus!!

lg jenny
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« Antworten #7 am: 10. November 2009, 14:18:39 »

Liebe Jenny,

Willkommen hier!
 
Zu deiner Info: Es wird hier nicht allzu gern gesehen, wenn ein neuer User als Einstieg beim ersten Posting gleich mal die Werbetrommel rührt.....

Zum Thema selbst folgendes:

Mit Ureacreme oder Milch kann man meines Erachtens Neurodermitis nicht heilen. Das wäre einfach zu schön um wahr zu sein!
Das habe ich (und ich vermute auch schon einige andere User hier) bereits ausprobiert.
Solcherlei Mittel kriegt man des öfteren als PFLEGE-Mittel verschrieben (und kriegt sie dann gegen die Rezeptgebühr, statt teures Geld in der Apotheke dafür auszugeben), die kann man verwenden, wenn man gerade keinen Schub hat, um die Haut im Gleichgewicht (feuchtigkeitsmässig) zu halten. Bei einem echten Schub ist dieses Mittel meiner Meinung nach kaum von Nutzen.

Sollte sie dir wirklich geholfen haben, so kann man dir nur gratulieren .....  Zwinkernd (aber ich vermute, dass du gar keine Neurodermitis hattest)

LG vom Admin


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« Antworten #8 am: 11. November 2009, 09:14:59 »

Hi Jenny,

sehe das ähnlich wie unser Admin. Erstes Posting und gleich von Wundersalben schreiben, macht mich auch etwas skeptisch.
Wobei ich Salben und Cremes mit Urea drin gar nicht absprechen will, dass sie bei Neurodermitis die Symptome lindern können. Dass sie Neurodermitis heilen können... naja, da war dann wahrscheinlich nur ein kleines Hautstück in geringem Ausmaß betroffen.
Bezüglich Urea (Harnstoff) ist der Wikipedia-Link auch ganz interessant. Urea wird nämlich nicht nur in der Kosmetik eingesetzt.  Smiley
http://de.wikipedia.org/wiki/Harnstoff

lg, Johanna
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« Antworten #9 am: 11. November 2009, 18:59:54 »

Hallo Admin,
habe deine Meinung Urea ist nur ein Feuchthalter, Natürlich in jedem Pippi enthalten, Urea macht die Haut nur schwammig( Sie quillt auf) und dadurch extrem Pilz anfällig.
Wird nur so von der Industrie so gelobt weil es extrem billig ist als Feuchthalte Zusatz für Kosmetik
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